Weinheimer Bildungslotsen

Bei „Weinheimer Bildungslotsen“ (WHBL) handelt es sich um ein Projekt der Bildungsregion Weinheim, an dem unter der Regie des Bildungsbüros/IC inzwischen fünf Grundschulen, ein Gymnasium, eine Realschule und eine Förderschule (SBBZ) beteiligt sind.

Seit Schuljahresbeginn 2016/2017 sind die Bildungslotsinnen Ulrike Bührer (Albert-Schweitzer-Grundschule), Corinna Wagner (Carl-Orff-Grundschule Weinheim-Sulzbach) und Britta Müller (Waldschule) an den Schulen tätig. Seit dem Schuljahr 2017/2018 verstärken Mirjam Pflüger (Werner-Heisenberg-Gymnasium), Anne Gorath (Friedrich Grundschule + Friedrich Realschule) und Iris Jungnickel (Johann-Sebastian-Bachschule + Grundschule Rippenweier) das Team der Bildungslotsinnen.

Das Projekt wird von der Stadt Weinheim und von der Freudenberg Stiftung im Rahmen des bundesweiten Programms „Bildungsrecht für Kinder/ Jugendliche mit Fluchterfahrung: Jetzt!“ fachlich und finanziell unterstützt sowie evaluiert.

Zunächst waren drei Grundschulen beteiligt, bei denen der Anteil von Kindern mit Fluchthintergrund als besonders hoch eingeschätzt wurde. In der bisherigen Praxis hat sich gezeigt, dass dieser Handlungsansatz der Weinheimer Bildungskette nicht nur bei Kindern mit Fluchthintergrund notwendig und erfolgreich ist. Vielmehr sollen sich Kinder und Jugendliche mit sog. VKL-Voraussetzungen (d. h. Deutsch als Zweit- oder Drittsprache und besonderem Förderbedarf) frühzeitig die Bildungssprache als Grundlage für eine erfolgreiche Bildungs- und Berufsbiografie aneignen können, und früh am Fachunterricht und sozialen Leben teilhaben können. Ihre Eltern und Familien sollen dabei soweit wie möglich zu aktiven Lernbegleitern ihrer Kinder und Partnerinnen der Schule werden („Elternbeteiligung nach den Rucksack-Prinzipien“, s. die Projekte Griffbereit und Rucksack KiTa). Dies soll direkt vor Ort an den Schulen durch qualifizierte Bildungslotsen des Bildungsbüros/Integration Central unterstützt werden.

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