Premiere für das „Medienmobil“

Der erste offizielle Einsatz des „Medienmobils“ beim Kaffeetreff für Senior*innen in Hohensachsen am 2. September

Mobile Beratung am Bildschirm zu Computer, Smartphone und Co. – das ist die Grundidee des „Medienmobils“, das Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien in Eigenbau entwickelt hat. Als Kooperationsprojekt der Jugendmedien mit dem Stadtseniorenrat, dem Bildungsbüro, dem Stadtjugendring und anderen Partner*innen ist das Gefährt im September zum ersten Mal „auf Tour“ gegangen.

In der umgebauten Piaggiao Ape sind neben vier drehbaren Bildschirmen mit PC und Tastatur, einer Anbindung an Smartphones auch ein Drucker, eine kleine Kaffeemaschine mit Zubehör, iPads und Klappstühle untergebracht. Auch WLAN gehört zur Ausstattung.

Durchgeführt wird die Beratung von den Digitallots*innen des Stadtseniorenrats und von ausgebildeten Medienhelfer*innen und Medienpädagog*innen der Jugendmedien – und das zu unterschiedlichen Anlässen an verschiedenen Orten Weinheims.

In den nächsten Wochen wird das Medienmobil an unter anderem zwischen dem 11. und 26. September auch junge Leute ansprechen bei der Erstwähler*innenkampagne des Stadtjugendrings an Schulen und in der Fußgängerzone.

LeafImageMehr in den Weinheimer Nachrichten v. 02.09.2021

LeafImageMehr in der Weinheimer Woche v. 08.09.2021

LeafImageMehr in der Rhein-Neckar-Zeitung v. 04.09.2021

„Man kann immer eine neue Tür öffnen“

Mit digitaler Experimentierfreude und Offenheit für neue Formate werden im ESF-Projekt „TEMA“ Gruppenangebote in den virtuellen Raum verlegt.

Ein positives Klima für Bildung, Aus- und Weiterbildung bei Personen mit Migrationshintergrund zu schaffen, das ist das Ziel von „TEMA“, einem Projekt der Weinheimer Bildungskette. Die Angebote reichen von niederschwelligen Sprachcafés, interkulturellen Gesprächskreisen über themenspezifische Informations- und Beratungsabende bis hin zu intensiven Einzelberatungen.

Digitales Gruppenangebot im Projekt „TEMA“

Dass Gruppenangebote auch digital möglich sind, das zeigen die bisherigen Erfahrungen. So werden einige Hürden aber auch viele Chancen darin sichtbar. Wichtige Erkenntnisse für das Kommunale Bildungsbüro auch für die Zeit nach der Pandemie, wenn es darum gehen wird, digitale und persönliche Formate an den richtigen Stellen zusammenzudenken.

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Digitaler Jahresauftakt 2021 im Bildungsbüro

Zusammenkommen, sich austauschen und als Team gemeinsam auf das Jahr einstimmen, so begeht das Bildungsbüro traditionell den Jahresauftakt.

Jahresauftakt Bildungsbüro 2021
Jahresauftakt im Bildungsbüro am 28.01.2021

Vor einem Jahr hätten wir noch nicht vermutet, wie sehr ein gutes Teamgefühl auch im virtuellen Raum zu spüren ist und eine gute Zusammenarbeit so manche Krise leichter macht.

Mit dieser Erfahrung und viel Zuversicht und Schwung startet das Bildungsbüro Team gemeinsam in das Jahr 2021.

Steigender Bedarf: „Individuelle Lernbegleiter“ unterstützen Schüler*innen mit Fluchterfahrung

Seit mittlerweile zwölf Jahren begleiten Weinheimer Jugendliche Schüler*innen mit Fluchterfahrung beim Ankommen im deutschen Schulsystem. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Bildungsbüro und dem Arbeitskreis Asyl Weinheim und wird im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt. Und der Bedarf steigt: Mittlerweile unterstützen 23 Jugendliche 34 Schüler*innen bei den Hausaufgaben, bei der Prüfungsvorbereitung, beim Deutschlernen und ganz allgemein beim Zurechtfinden im Schulalltag. Während der Corona-Krise arbeiten die Schüler*innen auch digital zusammen.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten v. 22.12.2020
Mehr in der Weinheimer Woche v. 13.01.2021
Mehr auf der Projekthomepage mehrgenerationenhaeuser.de

Das Bildungsbüro/Integration Central Weinheim e.V. – Entwicklungsgeschichte und Aufgabenfelder

Die Steuerungsgruppe der Bildungsregion Weinheim am 12.12.2019 fand erstmals unter der Leitung von Oberbürgermeister Manuel Just statt. Anlässlich dessen informierten sich OB Just, die Vertreter*innen der Freudenberg Stiftung, der Stadt Weinheim, des Regierungspräsidiums, des Staatlichen Schulamts sowie weitere Mitglieder und Gäste auch über die Entwicklungsgeschichte und das Aufgabenspektrum des Bildungsbüros/Integration Central Weinheim e.V.

LeafImageMehr dazu unter Bildungsbüro / Entwicklungsgeschichte

Neuer Film über die Arbeit des Bildungsbüros in der Weinheimer Bildungskette

Der folgende Film ist ein Kooperationsprojekt der Weinheimer Jugendmedien, des kommunalen Bildungsbüro Weinheim/IC und der Friedrich-Ebert-Schule in Ilvesheim. Er zeigt ein prototypisches Entwicklungsprojekt der Weinheimer Bildungskette und bietet gleich die Einblicke in die Sprachförderarbeit.

Weinheimer Bildungskette in der Bildungsregion Weinheim

Weinheimer Bildungskette in der Bildungsregion Weinheim –

Der kurze Film macht anschaulich, wie die Kooperationspartner*innen in der Bildungsregion zusammenwirken. Er informiert über Ziele, Leitbild, Partnerschaften und Netzwerke, die eine Bildungskette mit Leben füllen. Die Langfassung des Films entstand schon 2012 im Rahmen des Programm „Lebenswelt Schule“. Auf vielfache Nachfrage wurde 2018 eine gekürzte Fassung erstellt.

Geschäftsbericht aktualisiert

Der Bericht über das Gesamtprogramm des Bildungsbüros/Integration Central wurde aktualisiert. Er gibt mit Hilfe von ausgewählten Projekten einen Einblick in die Strategien und die aktuelle Praxis.

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Bildungskonferenz des Bildungsbüros: „Quo vadis, Weinheim?“

„Quo vadis, Weinheim?“ – dieser Frage hat sich die teil-virtuelle Veranstaltung des Bildungsbüros am 9. Juli 2020 im Alten Rathaus gewidmet. Mit Live-Gästen aus der Politik und der Weinheimer Bildungskette sowie einem Publikum, das virtuell über das interaktive Tool „Vitero“ zugeschaltet wurde, haben etwa 100 Personen an der Veranstaltung teilgenommen.

Bildugnskonferenz Bildungsbüro/IC

Bildungskonferenz des Bildungsbüro/IC im Bürgersaal des Alten Rathauses mit den Teilnehmer*innen vor Ort und virtuell (Foto: Dr. Thomas Ott)

Inhaltlich ging es um Fragen rund um Bildung im 21. Jahrhundert – natürlich mit einem besonderen Fokus auf Weinheim:

  • Vor welchen Herausforderungen stehen Bildungsangebote in der Zukunft?
  • Wie können wir Bildung als lebenslanges Lernen verstehen und welche Chancen bietet in diesem Kontext die Digitalisierung?
  • Welche Rolle spielt dabei der demografische Wandel?
  • Welche Impulse können wir daraus ziehen für die Weinheimer Bildungskette?

Neben Befragungen des Publikums, Aufstellungen im Raum und Diskussions- und Austauschelementen wurde durch den Referenten Dr. Winfried Kösters auch für inhaltlichen Input in Form eines Impulsvortrags gesorgt. Die Technik betreuten Sven Holland und sein Team von den Weinheimer Jugendmedien. Mit der Veranstaltung wurden zugleich Ulli Süss und Gertrud Rettenmaier in die Altersteilzeit verabschiedet und Sabine Michael als neue Gesamtleitung des Bildungsbüros Weinheim begrüßt. Eine Dokumentation des Nachmittags folgt.

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LeafImageMehr in extra v. 15.07.2020

Weinheimer Bildungskette: Griffbereit jetzt auch digital!

Das Bildungsbüro / Integration Central nutzte die Corona- Krise als Chance und erprobt aktuell ein weiteres digitales Angebot. Elternbegleiterin Gülsüm Kurnaz hat für die Fortführung ihrer Griffbereit-Gruppe, ein Bildungsprogramm für Familien mit Ein- bis Dreijährigen, eine kreative Lösung gefunden: Sie hat die Anleitung der wöchentlichen Förderaktivität jeweils per Video aufgenommen, um sie mit den Teilnehmer*innen per Internet (Messenger) zu teilen.

Griffbereit-Team

Griffbereit-Team des Bildungsbüros: Gülsüm Kurnaz und Tugba Yorgançioglu

Die Rückmeldungen der Familien waren sehr positiv und motivierend. Besonders hervorgehoben wurde der Vorteil, dass so Väter und andere Geschwisterkinder mit ins Boot geholt werden konnten. „Sie schauen sich nämlich das Video als ganze Familie an und setzen die Übungen gemeinsam um“, weiß Fachstellenleitung Ceylan Firat Tulaz aus Erfahrung. Beispielsweise versteckt bei der Förderaktivität „Höre zu und finde“ das kleine Kind die tickende Küchenuhr unter der Decke und jetzt muss der Vater in der Wohnung dem Geräusch der tickenden Küchenuhr folgen und sie finden – und nicht mehr nur das Kind, das viel zu lernen hat. „So eine einfache kleine Übung sorgte für sehr viel Spaß in meiner Familie und fördert die Koordination des Hör- und Sehvermögens meines Kindes“, berichtet eine Griffbereit-Mutter begeistert. „Mein Kind wiederholte noch tagelang die Übung und belohnte sich selbst jedes Mal mit einem Applaus für seinen Erfolg. Mein Mann hatte übrigens das Video noch nicht gesehen und merkte an, was für ein schönes Spiel. In dem Moment konnte ich mit Stolz antworten: Das ist Griffbereit und da gehe ich jede Woche hin“.
Dass Griffbereit digital eine sinnvoll Idee ist, bestätigt auch Prof. Timm Albers von der Universität Paderborn, der im Auftrag der LAKi (Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren) den Bundestransfer beider Programme – Rucksack Kita und Griffbereit – seit Jahren wissenschaftlich begleitet. „Er hat schon einige Standorte interviewt und ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit zusammengetragen. Aber dass ein derartiges digitales Angebot aufgebaut wird, dass weitere Zielgruppen nicht aus dem Blick geraten und dass bei all dem sogar die Qualifizierung von Elternbegleiterinnen stattfindet, fand er sehr beeindruckend“, fasst Ceylan Firat Tulaz zusammen. „Unser Büro wurde für ein weiteres Experteninterview zu ergänzenden Fragestellungen eingeladen“.
Interessierte Familien können sich jederzeit für „Griffbereit digital“ anmelden. Elternbegleiterin Gülsüm Kurnaz
Mail: guelsum.kurnaz@bildungsbuero-weinheim.de
Mobil: 0176- 76 67 49 70

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