Neugierige Blicke gespannter Kinder

Kleine Bastelarbeiten sind Teil der Methodik.

Bildungsbüro Weinheim, mehrere KiTas und Familien aus unterschiedlichen Sprachgruppen und Kulturen fördern gezielt die Mehrsprachigkeit und Schulreife der Kinder.

Fachstellenleiterin Ceylan Firat Tulaz und Elternbegleiterinnen des Bildungsbüros berichten von ihren Erfahrungen im Sprach- und Familienprogramm Rucksack KiTa, das seit 2003 in Weinheim umgesetzt wird.

„Immer größer wurden ihre Augen und die steigende Spannung und Freude war regelrecht zu spüren. Sie drang sogar über das Display zu mir durch“, fängt Firat Tulaz begeistert an zu beschreiben, wie sie die Kinder erlebte, deren Mütter wöchentlich an digitalen Elterntreffen teilnahmen. Firat Tulaz hat die digitalen Elterntreffen besucht, die die Elternbegleiterinnen Hülya Beydemir, Hatice Eroglu-Terzi und Sevilay Mert im Rahmen des Projektes „Rucksack KiTa“ leiten.
In diesem Kita-Jahr nehmen etwa 25 Eltern aus den Kindertagesstätten Bürgerpark, Kuhweid und Pusteblume sowie dem Kindergarten St. Marien teil. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Es sind diesmal Familien dabei, die folgende Sprachen sprechen: Arabisch, Bulgarisch, Farsi, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten v. 20.05.2022

Wo digital und sozial zusammenpassen

Im Projekt „Weinheimer Bildungskette sozial & digital“ treiben Akteur*innen der Bildungs- und Beratungsarbeit in Weinheim die Digitalisierung in ihren Arbeitsfeldern voran: Bis zum Sommer werden acht Workshops für Fachkräfte angeboten, u.a. zu Themen wie Datenschutz, Kultur der Digitalität oder Tools für die pädagogische Gruppenarbeit im digitalen Raum. Außerdem erfolgt die Erprobung der digitalen Konzepte in der Praxis und das gemeinsame Wissen wird auf einer Bildungsplattform verankert.

Mehr in der Weinheimer Woche v. 22.04.2022

Viele Akteur*innen der Bildungskette und ihrer Kooperationspartner*innen engagieren sich im Projekt. V.l.n.r.: Ceylan Firat Tulaz (Bildungsbüro), Susanne Felger (Stadt Weinheim, Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf), Markus Kroschewski (Psychologische Familien- und Erziehungsberatung), Sabine Beckenbach (Job Central), Nina Cloutier (Stadt Weinheim, Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren), Halise Yüksel (Bildungsbüro), Sabine Michael (Bildungsbüro), Martin Wetzel (Stadtjugendring)

Das bewegende Gespräch

Im Januar fanden an der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule die Laufbahnberatungen für Familien statt, bei denen die Familien mit den Lehrer*innen an einen Tisch kommen und über den Anschluss ihre Kinder an die neunte Klasse sprechen. Im Focus stehen die Noten.
Im Februar folgten dann die Berufswegeplanungsgespräche. Doch worum geht es hier genau? Welchen Gewinn haben die Familien, wenn sie als Familie daran teilnehmen?

Mutter Derya Aydemir (links) lässt sich von Elternberaterin Halise Yüksel in der Beratungsstelle des Bildungsbüros Weinheim informieren.
Bild: Stadt Weinheim.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten v. 11.03.2022

Guter Ratgeber für die Kinder

Mehrsprachig und interkulturell: Beim Elterninfocafé des Bildungsbüros bekommen Eltern mit Migrationshintergrund Hilfe, um ihre Kinder auf den Weg in den Beruf besser unterstützen zu können.

Die Elternberaterinnen Halise Yüksel und Güller Yildiz, Sprach- und Kulturmittlerinnen Ahlam Ibrahim und Aseniya Cappiello sowie Experten wie Jugendberufshelfer*innen von Job Central, BO-Lehrer*innen der FRS und DB WRS , Berufsberater*innen der Agentur für Arbeit bauen Hemmschwellen ab.

Das Elterninfocafé mit Michaela Bracht (Jugendberufshelferin von Job Central, auf dem Bildschirm), Elternberaterin Halise Yüksel (stehend, links) und Sprach- und Kulturmittlerin Ahlam Ibrahim (stehend, rechts).

Beratung bis zum Erfolg

Im Projekt TEMA der Weinheimer Bildungskette werden seit 2010 Eltern bei Fragen zur Ausbildung ihrer Kinder, seit 2018 auch Erwachsene zu ihrer eigenen Aus- und Weiterbildung beraten.

Eine Projektteilnehmerin ist Leila Ghahremani. Mit Hilfe des Bildungsbüros kann die Iranerin jetzt in ihrem gelernten Beruf als Mathematik- und Physiklehrerin arbeiten.

Leila Gahremani (links auf dem Bildschirm) und ihre Beraterin Carmen Setiabudi (rechts) während einer Online-Beratung.

Zukunft des Projekts „TEMA“

Ein Element von TEMA: das Elterninfocafé

Das Land Baden-Württemberg und der Europäische Sozialfonds stoppen die Finanzierung von TEMA.

Die Fortführung eines wichtigen Projekts der Weinheimer Bildungskette ist gefährdet. Vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage sagt die Stadt Weinheim eine Brückenfinanzierung für den Notfall zu.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten vom 03.12.2021

Premiere für das „Medienmobil“

Der erste offizielle Einsatz des „Medienmobils“ beim Kaffeetreff für Senior*innen in Hohensachsen am 2. September

Mobile Beratung am Bildschirm zu Computer, Smartphone und Co. – das ist die Grundidee des „Medienmobils“, das Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien in Eigenbau entwickelt hat. Als Kooperationsprojekt der Jugendmedien mit dem Stadtseniorenrat, dem Bildungsbüro, dem Stadtjugendring und anderen Partner*innen ist das Gefährt im September zum ersten Mal „auf Tour“ gegangen.

In der umgebauten Piaggiao Ape sind neben vier drehbaren Bildschirmen mit PC und Tastatur, einer Anbindung an Smartphones auch ein Drucker, eine kleine Kaffeemaschine mit Zubehör, iPads und Klappstühle untergebracht. Auch WLAN gehört zur Ausstattung.

Durchgeführt wird die Beratung von den Digitallots*innen des Stadtseniorenrats und von ausgebildeten Medienhelfer*innen und Medienpädagog*innen der Jugendmedien – und das zu unterschiedlichen Anlässen an verschiedenen Orten Weinheims.

In den nächsten Wochen wird das Medienmobil an unter anderem zwischen dem 11. und 26. September auch junge Leute ansprechen bei der Erstwähler*innenkampagne des Stadtjugendrings an Schulen und in der Fußgängerzone.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten v. 02.09.2021

Mehr in der Weinheimer Woche v. 08.09.2021

Mehr in der Rhein-Neckar-Zeitung v. 04.09.2021

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„Man kann immer eine neue Tür öffnen“

Mit digitaler Experimentierfreude und Offenheit für neue Formate werden im ESF-Projekt „TEMA“ Gruppenangebote in den virtuellen Raum verlegt.

Ein positives Klima für Bildung, Aus- und Weiterbildung bei Personen mit Migrationshintergrund zu schaffen, das ist das Ziel von „TEMA“, einem Projekt der Weinheimer Bildungskette. Die Angebote reichen von niederschwelligen Sprachcafés, interkulturellen Gesprächskreisen über themenspezifische Informations- und Beratungsabende bis hin zu intensiven Einzelberatungen.

Digitales Gruppenangebot im Projekt „TEMA“

Dass Gruppenangebote auch digital möglich sind, das zeigen die bisherigen Erfahrungen. So werden einige Hürden aber auch viele Chancen darin sichtbar. Wichtige Erkenntnisse für das Kommunale Bildungsbüro auch für die Zeit nach der Pandemie, wenn es darum gehen wird, digitale und persönliche Formate an den richtigen Stellen zusammenzudenken.

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LeafImageMehr in den Weinheimer Nachrichten v. 10.03.2021

LeafImageMehr in der Weinheimer Woche v. 14.04.2021

Digitaler Jahresauftakt 2021 im Bildungsbüro

Zusammenkommen, sich austauschen und als Team gemeinsam auf das Jahr einstimmen, so begeht das Bildungsbüro traditionell den Jahresauftakt.

Jahresauftakt Bildungsbüro 2021
Jahresauftakt im Bildungsbüro am 28.01.2021

Vor einem Jahr hätten wir noch nicht vermutet, wie sehr ein gutes Teamgefühl auch im virtuellen Raum zu spüren ist und eine gute Zusammenarbeit so manche Krise leichter macht.

Mit dieser Erfahrung und viel Zuversicht und Schwung startet das Bildungsbüro Team gemeinsam in das Jahr 2021.

Steigender Bedarf: „Individuelle Lernbegleiter“ unterstützen Schüler*innen mit Fluchterfahrung

Seit mittlerweile zwölf Jahren begleiten Weinheimer Jugendliche Schüler*innen mit Fluchterfahrung beim Ankommen im deutschen Schulsystem. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Bildungsbüro und dem Arbeitskreis Asyl Weinheim und wird im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt. Und der Bedarf steigt: Mittlerweile unterstützen 23 Jugendliche 34 Schüler*innen bei den Hausaufgaben, bei der Prüfungsvorbereitung, beim Deutschlernen und ganz allgemein beim Zurechtfinden im Schulalltag. Während der Corona-Krise arbeiten die Schüler*innen auch digital zusammen.

Mehr in den Weinheimer Nachrichten v. 22.12.2020
Mehr in der Weinheimer Woche v. 13.01.2021
Mehr auf der Projekthomepage mehrgenerationenhaeuser.de