Das Bildungsbüro/Integration Central Weinheim e.V. – Entwicklungsgeschichte und Aufgabenfelder

Die Steuerungsgruppe der Bildungsregion Weinheim am 12.12.2019 fand erstmals unter der Leitung von Oberbürgermeister Manuel Just statt. Anlässlich dessen informierten sich OB Just, die Vertreter*innen der Freudenberg Stiftung, der Stadt Weinheim, des Regierungspräsidiums, des Staatlichen Schulamts sowie weitere Mitglieder und Gäste auch über die Entwicklungsgeschichte und das Aufgabenspektrum des Bildungsbüros/Integration Central Weinheim e.V.

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Neuer Film über die Arbeit des Bildungsbüros in der Weinheimer Bildungskette

Der folgende Film ist ein Kooperationsprojekt der Weinheimer Jugendmedien, des kommunalen Bildungsbüro Weinheim/IC und der Friedrich-Ebert-Schule in Ilvesheim. Er zeigt ein prototypisches Entwicklungsprojekt der Weinheimer Bildungskette und bietet gleich die Einblicke in die Sprachförderarbeit.

Weinheimer Bildungskette in der Bildungsregion Weinheim

Weinheimer Bildungskette in der Bildungsregion Weinheim –

Der kurze Film macht anschaulich, wie die Kooperationspartner*innen in der Bildungsregion zusammenwirken. Er informiert über Ziele, Leitbild, Partnerschaften und Netzwerke, die eine Bildungskette mit Leben füllen. Die Langfassung des Films entstand schon 2012 im Rahmen des Programm „Lebenswelt Schule“. Auf vielfache Nachfrage wurde 2018 eine gekürzte Fassung erstellt.

Geschäftsbericht aktualisiert

Der Bericht über das Gesamtprogramm des Bildungsbüros/Integration Central wurde aktualisiert. Er gibt mit Hilfe von ausgewählten Projekten einen Einblick in die Strategien und die aktuelle Praxis.

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Bildungskonferenz des Bildungsbüros: „Quo vadis, Weinheim?“

„Quo vadis, Weinheim?“ – dieser Frage hat sich die teil-virtuelle Veranstaltung des Bildungsbüros am 9. Juli 2020 im Alten Rathaus gewidmet. Mit Live-Gästen aus der Politik und der Weinheimer Bildungskette sowie einem Publikum, das virtuell über das interaktive Tool „Vitero“ zugeschaltet wurde, haben etwa 100 Personen an der Veranstaltung teilgenommen.

Bildugnskonferenz Bildungsbüro/IC

Bildungskonferenz des Bildungsbüro/IC im Bürgersaal des Alten Rathauses mit den Teilnehmer*innen vor Ort und virtuell (Foto: Dr. Thomas Ott)

Inhaltlich ging es um Fragen rund um Bildung im 21. Jahrhundert – natürlich mit einem besonderen Fokus auf Weinheim:

  • Vor welchen Herausforderungen stehen Bildungsangebote in der Zukunft?
  • Wie können wir Bildung als lebenslanges Lernen verstehen und welche Chancen bietet in diesem Kontext die Digitalisierung?
  • Welche Rolle spielt dabei der demografische Wandel?
  • Welche Impulse können wir daraus ziehen für die Weinheimer Bildungskette?

Neben Befragungen des Publikums, Aufstellungen im Raum und Diskussions- und Austauschelementen wurde durch den Referenten Dr. Winfried Kösters auch für inhaltlichen Input in Form eines Impulsvortrags gesorgt. Die Technik betreuten Sven Holland und sein Team von den Weinheimer Jugendmedien. Mit der Veranstaltung wurden zugleich Ulli Süss und Gertrud Rettenmaier in die Altersteilzeit verabschiedet und Sabine Michael als neue Gesamtleitung des Bildungsbüros Weinheim begrüßt. Eine Dokumentation des Nachmittags folgt.

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Weinheimer Bildungskette: Griffbereit jetzt auch digital!

Das Bildungsbüro / Integration Central nutzte die Corona- Krise als Chance und erprobt aktuell ein weiteres digitales Angebot. Elternbegleiterin Gülsüm Kurnaz hat für die Fortführung ihrer Griffbereit-Gruppe, ein Bildungsprogramm für Familien mit Ein- bis Dreijährigen, eine kreative Lösung gefunden: Sie hat die Anleitung der wöchentlichen Förderaktivität jeweils per Video aufgenommen, um sie mit den Teilnehmer*innen per Internet (Messenger) zu teilen.

Griffbereit-Team

Griffbereit-Team des Bildungsbüros: Gülsüm Kurnaz und Tugba Yorgançioglu

Die Rückmeldungen der Familien waren sehr positiv und motivierend. Besonders hervorgehoben wurde der Vorteil, dass so Väter und andere Geschwisterkinder mit ins Boot geholt werden konnten. „Sie schauen sich nämlich das Video als ganze Familie an und setzen die Übungen gemeinsam um“, weiß Fachstellenleitung Ceylan Firat Tulaz aus Erfahrung. Beispielsweise versteckt bei der Förderaktivität „Höre zu und finde“ das kleine Kind die tickende Küchenuhr unter der Decke und jetzt muss der Vater in der Wohnung dem Geräusch der tickenden Küchenuhr folgen und sie finden – und nicht mehr nur das Kind, das viel zu lernen hat. „So eine einfache kleine Übung sorgte für sehr viel Spaß in meiner Familie und fördert die Koordination des Hör- und Sehvermögens meines Kindes“, berichtet eine Griffbereit-Mutter begeistert. „Mein Kind wiederholte noch tagelang die Übung und belohnte sich selbst jedes Mal mit einem Applaus für seinen Erfolg. Mein Mann hatte übrigens das Video noch nicht gesehen und merkte an, was für ein schönes Spiel. In dem Moment konnte ich mit Stolz antworten: Das ist Griffbereit und da gehe ich jede Woche hin“.
Dass Griffbereit digital eine sinnvoll Idee ist, bestätigt auch Prof. Timm Albers von der Universität Paderborn, der im Auftrag der LAKi (Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren) den Bundestransfer beider Programme – Rucksack Kita und Griffbereit – seit Jahren wissenschaftlich begleitet. „Er hat schon einige Standorte interviewt und ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit zusammengetragen. Aber dass ein derartiges digitales Angebot aufgebaut wird, dass weitere Zielgruppen nicht aus dem Blick geraten und dass bei all dem sogar die Qualifizierung von Elternbegleiterinnen stattfindet, fand er sehr beeindruckend“, fasst Ceylan Firat Tulaz zusammen. „Unser Büro wurde für ein weiteres Experteninterview zu ergänzenden Fragestellungen eingeladen“.
Interessierte Familien können sich jederzeit für „Griffbereit digital“ anmelden. Elternbegleiterin Gülsüm Kurnaz
Mail: guelsum.kurnaz@bildungsbuero-weinheim.de
Mobil: 0176- 76 67 49 70

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Ein Stückchen Normalität

Die Griffbereit- und Rucksack-Angebote des Weinheimer Bildungsbüros helfen Familien während der KiTa-Schließzeit

Ausflug Rucksack 2019

Rucksack-Ausflug 2019

Seit Mitte März sind Familien in der Betreuung und Bildung ihrer Kinder auf sich selbst zurückgeworfen. Kinder kämpfen um Freiräume, Eltern versuchen im Dauerstress, ihren Kindern ein Stück weit KiTa und Schule zu ersetzen und tun ihr Bestes, dass alle miteinander klarkommen. „Am meisten stresst die Frage, wie geht es weiter“, sagt Luisa K., Mutter eines Zweitklässlers und einer Vierjährigen. Sie merke, wie ihre Kinder die KiTa und Schule vermissen und befürchte, dass sie trotz des Engagements der Eltern „ein bisschen in der Entwicklung stehen bleiben.“ „Im Kindergarten gibt es viel mehr Anregung, auch von den anderen Kindern. Ihre Tochter habe jeden Tag etwas Neues nach Hause gebracht, “ betont sie. Zum Glück sei sie in einer der Rucksack-Elterngruppen, die vom Weinheimer Bildungsbüro angeboten werden, und werde von „ihrer“ Elternbegleiterin regelmäßig mit Tipps und Materialien versorgt. „Die Rucksack-Materialien sind toll für die Kinder. Sie setzen sich hin, lernen ein bisschen und freuen sich. So haben sie ein Stückchen Normalität wie vor der Schließzeit. Und es entspannt die Situation zuhause.“

In der aktuellen Sondersituation profitieren die 37 Familien in Weinheim, die im laufenden Kindergartenjahr an zwei Griffbereit- und fünf Rucksack-Kita Gruppen teilnehmen, von ihrer Einbindung in Elterngruppen.

LeafImage Mehr in den Weinheim Nachrichten v. 26.05.2020

Ein Schneider näht aus Dankbarkeit:

Zakaria Ashbalou stellt Masken für die Aktiven und ehrenamtlich Engagierten der Weinheimer Bildungskette her

Schneider Zakaria Ashbalou bei der Arbeit

Zakaria Ashbalou bei der Arbeit

„Ich will helfen!“, sagt Schneidermeister Zakaria Ashbalou. Und er hilft dem Weinheimer Bildungsbüro, dem er etwas zurückgeben möchte. Denn dort erhielt er in einer für ihn schwierigen Zeit viel Unterstützung, um als Flüchtling in Deutschland Fuß zu fassen und in seinem erlernten Beruf arbeiten zu können.

Das Bildungsbüro bietet Beratung in Bezug auf die beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten von erwachsenen Migranten in Deutschland an. Das Team um die Fachstellenleitung, Agathe Huller-Haastert, hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu helfen, die sich beruflich etablieren, umorientieren, neuorientieren oder weiterentwickeln wollen und dabei Unterstützung brauchen. Dank des multikulturellen Teams, kann die Beratung, neben Deutsch, auch in vielen anderen Sprachen erfolgen, wie Bulgarisch, Kurdisch, Arabisch, Türkisch, Englisch, Rumänisch, oder Spanisch.

LeafImageMehr in den Weinheimer Nachrichten v. 05.05.2020

Februar 2020: Gut informiert auf dem Weg in den Beruf

Zweisprachiges Elterninfocafé zum Thema „Übergang Schule-Beruf“ an der Friedrich-Realschule Weinheim

Im Februar fand auch dieses Schuljahr an der Friedrich-Realschule das bewährte zweisprachige Elterninfocafé zur Berufsorientierung statt. Hier stellten zahlreich anwesende türkischsprachige Familien aus den 9. und 10. Klassen ihre Fragen, die von Vetreter*innen des Unterstützungssystems für die Berufsorientierung beantwortet wurden.

EIC an der FRS, Febr. 2020

Vertreter*innen des Kooperationsteams zur Berufsorientierung an der Friedrich-Realschule: Sprach- und Kulturmittlerin Güller Yildiz, Schulsozialarbeiterin Judith Iwanowitsch, Jugendberufshelferin Katrin Hamid, Berufsberater Andreas Lenz und Elternberaterin Halise Yüksel (von links nach rechts)

 

Die Frage einer Mutter, wie Eltern ihre Kinder bei der Berufsfindung gut unterstützen können, wurde wie folgt beantwortet:
„So, wie Sie es hier bereits tun: Informieren Sie sich selbst, damit sie Ihre Kinder auch gut informieren können. Nehmen Sie die Beratungsangebote wahr und achten Sie auf Anmelde- und Bewerbungsfristen. Ansonsten ist es wichtig, eine gute Balance zu finden in der Sie unterstützen und gleichzeitig Raum für die Vorstellungen des Kindes lassen. Zwingen Sie ihrer Tochter oder ihrem Sohn nicht Ihre eigenen Vorstellungen auf. Trauen Sie ihren Kindern etwas zu, und sei es einen längeren Anfahrtsweg für ein geeignetes Praktikum oder eine geeignete Anschlussschule in Kauf zu nehmen.“

LeafImageMehr in den Weinheimer Nachrichten v. 29.02.2020

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Mit starken Kooperationspartnern auf dem Weg in den Beruf

Zweisprachiges Elterninfocafé zum Thema „Übergang Schule-Beruf“ an der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule

Die Eltern waren begeistert, sie fühlten sich willkommen und am Schluss gut informiert:

Im Dezember 2019 fand an der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule das bewährte zweisprachige Elterninfocafé zum Thema „Übergang Schule-Beruf“ statt. Elternberaterin Halise Yüksel und Sprach- und Kulturmittlerin Güller Yildiz begrüßten die Eltern der 8. bis 10. Klassen gemeinsam mit Experten zur Berufsorientierung. Mit dabei waren Rosalia Gräfner (Berufsorientierungs-Lehrerin an der dbs Werkrealschule), Michaela Bracht (Jugendberufshelferin von Job Central) und Michael Ruhlich-Schentuleit (Berufsberater von der Agentur für Arbeit). Auch die Lernpaten des Weinheimer Unterstützerkreises für den Berufsstart waren vertreten und zwar von Fritz Georg Dölp.

Zweisprachiges Elterninfocafé zum Thema „Übergang Schule-Beruf“ des Bildungsbüros/IC an der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule

Eine Mutter fasst es zusammen: „Früher, bei meinem älteren Sohn, gab es solch eine ausführliche Information nicht, da tappte ich im Dunkeln, was die Duale Ausbildung in Deutschland an Möglichkeiten bietet. Jetzt habe ich sogar direkten Kontakt zu Unterstützern bei der Berufsfindung, das finde ich toll.“

LeafImageMehr in den Weinheimer Nachrichten v. 30.12.2019

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