Rucksack an der J.-S.-Bach-Schule

Elternberatung an der Johann-Sebastian-Bach-Schule in Weinheim

Erziehung, Schulerfolg, Inklusion und Berufswegeplanung sind die Themen dieses seit 2010 laufenden Beratungsangebots, das die positiven Erfahrungen aus den Projekten „Griffbereit“ und „Rucksack“ sowie dem Projekt „TEMA“ erstmals auf eine Förderschule überträgt. Hauptziele sind die Stärkung der Erziehungs- und Förderkompetenz der Eltern und der Aufbau einer Partnerschaft zwischen Elternaus und Schule auf Augenhöhe.

Die mehrsprachige Elternberaterin unterstützt Elternbeteiligung und Bildungspartnerschaft

Die Einbindung der Ressourcen und Potentiale der Eltern in den Bildungsprozess der Kinder ist wie die Partnerschaft zwischen Familien und Bildungsinstitutionen der Schlüssel einer erfolgreichen Strategie zur Stärkung der Kinder und Jugendlichen, um deren bestmögliche und ganzheitliche Förderung zu erreichen. Mit ihrer Brückenfunktion zwischen Elternhaus und Schule trägt eine mehrsprachige Elternberaterin zum Ausbau und der Verbesserung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei. Sie hilft, die Distanz zur Institution Schule auf Seiten der Eltern abzubauen und unterstützt die Schule durch ihren anderen Zugang zu Eltern, Kompetenzen der Familien zu erkennen und zu nutzen. Bewußt wird die Elternberatung durch Beraterinnen mit Einwanderungsgeschichte durchgeführt, die durch ihre Mehrsprachigkeit gerade auch Eltern mit ähnlichem Hintergrund ansprechen können.

Die mehrsprachige Elternberaterin ist Bindeglied zwischen Eltern, Schule und Kooperationspartnern

Als Bindeglied zu schulischen und außerschulischen Partnern berät und unterstützt die mehrsprachige Elternberaterin Eltern individuell –  entweder telefonisch oder persönlich in ihrer Sprechstunde. Sie führt auch Gruppenberatungen, sogenannte Elterninfocafés, zu relevanten Themen durch. Dabei kooperiert sie eng mit den schulischen und außerschulischen Partnern und bezieht diese mit ein.

Sie bereitet Eltern auf die Förderplangespräche vor, unterstützt sie bei sich daraus ergebenden Aufgaben und stimmt sich darin mit der Schulsozialarbeit und der Schule ab. Sie informiert Eltern über die Möglichkeit der inklusiven Beschulung und begleitet sie im Prozess zur inklusiven Beschulung. Im Auftrag des Bildungsbüros oder der Johann-Sebastian-Bach Schule berät sie auch an anderen Bildungseinrichtungen. Zur Berufsorientierung bietet sie individuelle Beratung für Schüler und Eltern an. Auch in diesem Rahmen informiert sie über das deutsche Bildungssystem sowie über Übergangsmöglichkeiten von der Förderschule in den Beruf.

Projektträger und Projektverwaltung: Bildungsbüro Weinheim / Integration Central

Finanzierung: Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II

Koordination/Projektleitung: Ceylan Firat

Elternberaterin: Güller Yildiz

 
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